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Aktuelles: Degustation
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* siehe unter "Aktuelles: Degustation" um nähere Angaben zur Bio-Zertifizierung zu lesen



Das 11. Winzerfest wird am 30. Oktober 2011 stattfinden und eine grosse Überraschung wird Sie erwarten...


ganz einfach, nur anklicken bei
martin.buser@vin-du-jura.ch
und schon kann die Bestellung abgepackt und geliefert werden ...
Für eine Degustation oder einen andern Anlass in unsern Infrastrukturen (bis 100 Sitzplätze) (es darf auch gelärmt werden ... Guggemusigge etc.) können Sie nur Martin und Jacqueline Buser anrufen (079 358 77 53) oder eine Botschaft per SMS oder Mail senden, und schon machen wir uns für Ihre Anliegen bereit!


BESTELL-LISTE der Weine an Lager:

* Cuvée de Saint-Martin 2005 barriqué 13° 75 cl       zu 25.- 

* Cuvée de Saint-Martin 2005 barriqué 13° 37.5 cl    zu 15.- 

* Cuvée de Saint-Martin innovation 2006 13° 37.5 cl zu 18.- 

* Montsevelier 2009 Cuvée MUSCAT 12.5° 75cl à 12.50  

* Montsevelier 2009 Saphira sec 11.5°V 75 cl  zu 12.50

* Cuvée blanche de St.Martin 2007 Liesberg 13.5° 75 cl zu 12.50 

* vin doux naturel Gewürztraminer 14° 35 cl          zu 18.- 

Dîme du Prince-Évêque 2007 Gutedel Ötlingen 11°   zu 12.50  

 Bestellen sie über mail martin.buser@vin-du-jura.ch 
oder per Telefon (079 358 77 53)





1. Februar 2012 Unser Rotwein "Cuvée de Saint-Martin" hat im Schnitt der Jahre über 65 mg / l Resveratrol, also eine der höchsten je gemessenen Werte in Rotwein. Dies ist zurückzuführen auf eine extrem lange Maischezeit und auch den hohen Gehalt der Cabernet-PIWI-Rebsorten. In dieser Cuvée ist auch das Quercetin als Co-Faktor sehr präsent, auch über 40 mg/l.

Aus der Literatur ist zu entnehmen, dass schon sehr geringe Mengen aktiv sind. Es wurde keine Dosis abhängige Wirkung festgestellt. Die von der WHO festgelegten 390 mg pro Tag ist rein hypothetisch und wie so oft von den amerikanischen Resveratrol-Anbietern unterstützt. Leider ist die Absorbtion sehr rasch, d.h. nach 30 Minuten werden die Höchstmengen im Blut gemessen, danach geht der Gehalt rasch herunter und nur noch Metaboliten sind nachweisbar. Es wird immer gezeigt, dass Resveratrol nur in Kombination mit Quercetin am wirksamsten ist, was in Rotweinen, die im Eichenfass gereift wurden, der Fall ist. Es gibt Studien, die klar zeigen, dass auch die Metaboliten wirksam sind, nur so ist zu erklären, warum die relativ geringen Mengen von Resveratrol, die in einem bis zwei Gläsern Rotwein enthalten sind, dennoch positive gesundheitliche Effekte entfalten.

31. Januar 2012 Januar dieses Jahres ist viel zu warm, so wie der Rest des Winters. Somit ist der Boden nie gefroren, deshalb graben die Kühe die Grasnarbe um und hinterlassen grosse Schäden. Die paar kalten Tage, welche diese Woche angesagt sind, werden die warmen Durchschnittstemperaturen dieses Winters nicht gross vrändern. Der Rebschnitt konnte in diesem Morast noch nicht angefangen werden.

10. Dezember 2011 Momentan sind wir noch mit Logistikproblemen beschäftigt. So z.B. haben wir noch kein Elektrisch Anschluss, da die FMB diese Dienstleistung nicht mehr wahrnimmt .... Bald, ziemlich sicher nächsten Samstag, werden wir in Porrentruy inder Altstadt in der Faubourg de France 24, am Fusse des alten Schlosses,vis-à-vis von der Pferdemetzgerei Vanhouteghem unsern neuen Verkaufspunkt „Vins et produits duterroir“eröffnen. Dort werden wir nicht nur unsere Bio-Weine aus Montsevelier, sondernauch alle hauseigenen Bio-Produkte wie Mehl, Rapsöl, Fleisch, Kartoffeln undafrikanische Spezialitäten verkaufen, sondern auch Degustationen zu speziellenThemen durchführen.


15. November 2011 Kleine Exkursion ins Bordeaux-Weingebiet, speziell nach Langon, eine Kleinstadt welche das administrative Zentrum von Sauternes ist. Die Traubenlese war wie bei uns sehr früh, jedoch endete diese erst Mitte November, um ein Maximum an edelfaulen Trauben, von Botrytis cinerea befallen, zu erzeugen. Wir haben uns ganz speziell in das Phänomen „Château d’Yquem“ vertieft. In guten Jahren bringt die Lese von den edelfaulen Sémillon und Sauvignon ca. 120 g edelfaule Trauben pro qm mit 360 g Restzucker = 185° Oechsle = ein Potential für 20° Vol. natürlicher Alkohol. Die natürlichen Hefen stoppen die Gärung bei 13.5 bis 14° Vol. und dadurch bleiben noch über 120 g Restzucker pro Liter. Bald werden wir eine Degustation von verschiedenen Süssweinen organisieren, darunter auch den Château d’Yquem …

9. November 2011 Die Rotweine 2011 nach dem Abpressen haben eine gte Dekantatin durchgemacht und 99% der Hefe ist auf dem Boden, so dass man sie in die Eichenfässer für minimum 1 Jahr umfüllen konnte. Wie jedes Jahr in der Martini-Zeit werden die Eichenfässer gefüllt ...

1. November 2011 Die Roten wurden nach 26 Tagen auf der Maische abgepresst. Die Degustation dieser Weine hat ergeben, dass 2011 als exzellent in die Geschichte eingehen wird. Sie sind zwar noch jung, wenig Säure betont, schöne Tannine und nach 1 - 2 Jahren in den Eichenbarriques werden sie den Gaumen schmeicheln. Ein Jahrgang für die Geniesser !!!


30. Oktober 2011 Das 11.Winzerfest 2011 war ein riesen Erfolg. Mehr als 100 Personen waren anwesend und eine heitere Gesellschaft hat sich tollstens erfreut. Das Wetter war dabei, Sonne und Wärme, fast alle waren draussen und haben dier Umgebung genossen. 

Hier wird der Käseleib aufgeschnitten und nach 30 Minuten hatte es nichts mehr, alles ausverkauft!


13. Oktober 2011 So, es ist geschafft, die Traubenlese ist fertig. Jacqueline und ich haben 6.5 Tonnen Trauben gelesen, 1.5 Tonnen in Ötlingen für den Zehnten des Fürstbischofs (Dîme du Prince-Évêque), 2 t in Liesberg und 3 t in Montsevelier. Der Durchschnitt der aromatischen Weissen war 100° Oechsle, der Gutedel bei 81°, was enorm ist und 90° für die Roten. Schlussendlich hat dieser wunderschöne und warme Herbst genau das gemacht, was das Jahr im Frühling angefangen hat: ein Rekordjahr in allen Belangen. Der Jahrgang 2011 ist sicher bis jetzt der beste im neuen Jahrhundert, besser als das Rekordjahr 2003. Die Gährung verläuft reibungslos, also haben wir einen guten Grund ein tolles Winzerfet seigen zu lassen ...


10. Oktober 2011 Die Traubenlese ist fast fertig, diese Schönwetterperiode hat sehr geholfen. Nur noch einige Gewürztraminer und Saphira-Trauben hangen in Montsevelier, und ein paar Gutedel in Ötlingen... danach können wir uns voll der Organisation des Winzerfestes widmen, am 30. Oktober ab 11 Uhr wir uns  Marcel Salvi begleiten !!!


2. Oktober 2011 Das Lesegut zeigt sich perfekt, denn das Wetter zeigt sich von der besten Seite. Es wird ein Rekordjahr sowohl quantitativ wie auch qualitativ:  Bis jetzt haben wir ca. 900 g pro m2 für die Weissen und der Zuckergehalt ist zwischen 76° (Chasselas = Gutedel) und 115°.
Am 22. September haben wir in Ötlingen mit einer Vorlese der Gutedel (76° Oechsle), 106° für Solaris und 94° für Saphira angefangen
Am 25. September haben wir in Montsevelier Solaris mit 107°, den VB 11-11-91 mit 72°, den VB 11-62 mit 84° Oechsle gelesen.
Am 28. September haben wir in Liesberg Solaris mit 110°, den VB 32-7 mit 94°°, danach am 1. Oktober den VB 30-31 und die H2 bzw. H2 mit 84° gelesen.
Zusammen haben wir schon 3 Tonnen Trauben gelesen. Die Sonnentage gehern noch weiter so dass wir jetzt schon ab Montag anfangen, die roten Trauben zu lesen, zuerst in Liesberg, dann in Montsevelier und schlussendlich die Versuchstrauben Tempranillo, Nebbiolo, Barbera, Sirah etc. in Ötlingen.

15. September 2011 Nächste Woche wird mit der Traubenlese angefangen, diese warmen sonnigen Tage habe die frühen Sorte sehr schnell reifen lassen.

11. September 2011 Im Moment haben wir ein Problem mit Bluewin, denn wir können keine Bilder mehr einfügen und die Crew des Hostcenters haben noch nicht herausgefunden, warum dies so ist.
Hier die Zuckerwerte der Standorte und der einzelnen Rebsorten am 10.9.11:
Ötlingen: Solaris 95 à 107° Oechsle, Saphira 90 - 95°, Chasselas 76°, Barbera 85°, Nebbiolo 83°, Pinot meunier 90°, Tempranillo 85°, Tinta çao 82°
Liesberg: Solaris 90 à 95°, Souvignier gris 85°, VB 32-07 88°, VB 30-21 80°, Cabernet Jura 5-02 87°, Millot Foch 79°, Cabernet Cortis 88°, Cabernet Carol 83°, JU 25 85°
Montsevelier: Solaris 90 à 95°, VB 11-63 78°, VB 11-11-89 74°, Cabernet Jura 5-02 86°, Cabernet Cortis 88°, Prior 83°, Monarch 82°, JU 25 85°
Leider hat ein Rebenliebhaber am Donnerstag schon alle Roten (Cabernet Cortis und Cabernet Carol geerntet und es waren nur gerade 80° Oechsle, schade, denn in 2 - 3 Wochen wären es über 100° geworden.


25. August 2011 Die Neupflanzung von 2009 in Montsevelier tragen schon eine halbe Ernte und deshalb mussten dort auch schon die Netze gespannt werden, sonst leibt auf einmal nichts mehr übrig. Netze auf Traubenhöhe sind einfacher zu zu montieren und schützen noch besser, vor allem die feinporigen, welche auch gegen Wespenfrass schützen.


24. August 2011 Die Wespen setzen dieses Jahr den aromatischen frühen Rebsorten in Montsevelier zu. Schon ca. die Hälfte der Ernte haben sich mit diesen gefräsigen Insekten über den Luftweg verflüchtigt, obwohl die feinen Netze auf Höhe der Trauben gespannt sind, finden sie trotzdem den Weg zu den Trauben, eine echte Plage. Die Trauben der aromatischen Rebsorten haben schon gegen 80° Oechsle im Durchschnitt.

8. August Sicher wissen Sie schon, dass das schöne Haus meiner Mutter Eva schon 2007 die Hand gewechselt hatte und dass es Fabienne Rossi ist, welche dort die Familentradition weiterführt, d.h. dass sie ein offenes Haus pflegt und auch eine kleine Antiquitätenhandlung betreibt. Ja, Fabienne hat das Haus neu ausgebaut, vermietet tageweise Fremdenzimmer und hat im Erdgeschoss eine Ausstellung schöner Kunstwerke und Antiquitäten. Fabienne hat dieser Aktivität den Namen "un ange passe" (Ein Engel fliegt vorbei) gegeben, wunderschönes Programm. Sie können es sich selber anschauen auf der Internetseite http://www.unangepasse.ch oder direkt bei der Adresse frossi@unangepasse.ch ein Zimmer reservieren im 8, faubourg de France in Porrentruy (Tél. +41 32 466 52 64).


6. August 2011 Die Reben in Montsevelier sind wunderschön im Moment, keine Spur von Krankheiten und einen schönen gepflegten Rasen zwischen den Reihen, man könnte meinen , es sei ein Golfplatz mitten im Rebberg.
Die Reben in Liesberg sind eben so schön. Der Teil, welcher unter kantonalem Vertrag zum Schutz der Biodiversität steht mit seinen Orchideen, wurde zum ersten Mal dieses Jahr gemäht.
Die Reben in Ötlingen, die ehemaligen Parzellen des Fürstbischafs von Basel in Pruntrut, sind auch in perfektem Zustand. Wir warten in Ruhe auf Sonne und Zucker bis zum optimalen Reifezustandes.

1. August 2011 In Ötlingen, man kann es kaum glauben, ist der Farbumschlag von den mediterranen Rebsorten wie Tempranillo, Tinto çao, Sirah, Nebbiolo oder Barbera schon vollständig fertig. Jetzt fangen auch diese späten Sorten an sich mit Zucker zu füllen. Diese frühe Lage wird mit dem Klimawandel zum Mekka der Weinkunst ... ja schon die Fürstbischöfe zu Basel und Pruntrut wussten es zu schätzen !!!

24. Juli 2011 Auch in Montsevelier ist die Blattarbeit nun fertg. Alles ist in den Drähten und oben abgeschnitten. Das Blattwerk ist in einem perfekten Zustand, Hagel gab es keinen in Montsevelier. Trotzdem, dass heuer keine Spritzung bei den nicht resistenten Rebsorten gemacht wurde, ist kein Krankheitsherd sichtbar und solange werden wir auch keinen Einsatz von Chemikalien machen. In den neuen Anlagen von 2009 erwarten wir eine Halbe Lese diesen Herbst.
Im 2010 haben die Rebsorten Cabernet am 18. August angefangen, die Farbe zu wechseln, der Farbumschlag hat bis 1. Septemberwoch angedauert. Im 2011 hat der Farbumschlag jetzt begonnen, somit können wir aussagen, dass wir gute 3 Wochen Vorsprung auf 2010 haben.

12. Juli 2011 Und wovor wir uns fürchteten, ist eingetreten: Hagelschlag. Zuerst kam ein Wind mit über 110 km pro Stunde, welcher einiges an Trieben abgeknickt hatte, danach während 2 Minuten in Liesberg kamen Hagelkörner von der Grösse von Pingpongbällen, welche auf die Reben prasselten. Heute 16. Juli, ein paar Tage danach sieht man, dass fast alle Trauben so gestreift wurden und bei jeder so 4 - 5 Beeren gespalten sind und jetzt vertrocknen. Zur Zeit wissen wir noch nicht, wie stark die Reben in Montsevelier und Ötlingen betroffen sind ...

8. Juli 2011 In Montsevelier ist das Blattwerk absolut perfekt, keine Spur von falschem Mehltau, obwohl auch die herkömmlichen Rebsorten nie gespritzt wurden, auch nicht mit den erlaubten Mitteln der Bio Knospe. Hingegen der echte Mehltau (Oidium) hat auch die hochresistenten Sorten wie Solaris mit ca. 2% Schaden getroffen, was nicht viel ist, jedoch aufzuführen ist. Cabernet Jura hat einen Verlust von über 5% wegen dem echten Mehltau, dagegen Cabernet Cortis, Prior, Monarch und Baron (alles PIWI-Rebsorten aus der Forschung von Freiburg im Breisgau) sind keine Verluste zu melden.

3. Juli 2011 Ja, der Sonntag hatte es in sich. Ein toller Besuch von Weinfreunden aus der Zürcher Region, welche ein Harley-Davidson-Tour über den Schelten nach Liesberg n unser Weingut gemacht haben. So kann das Zusammenleben schön und gemütlich sein ...

4. Juli 2011 Der Sommer geht dahin und die Temperaturen sind konstant hoch, der Regen hat noch nicht das Defizit des Frühlings ersetzt, jedoch einiges verbessert. Die Reben sind jett wunderschön, die Trauben schon ganz gross, der Zuckereinschuss beginnt, die Blattwand ohne jegliche Krankheit. Ja, der Sporndruck von echtem und falschem Mehltau ist sehr gering, weder die PIWI's noch die herkömmlichen Sorten brauchen eine chemische Behandlung, sehr erstaunlich für die herkömmlichen Sorten. Wir haben 3 - 4 Wochen Vorsprung auf das letzte Jahr, die Lese wird sehr früh im September anfangen und ich erwarte sehr hoche Zuckerwerte ...


16. Juni 2011 Von Ötlingen Richtung Riehener Schlipf findet man sehr schöne innovative Versuche im Rebbau. Hier zum Beispiel eine Neupflanzung und in den Gassen alternierend eine Grasung und Sonnenblumen. Unglaublich, aber in einem trockenen Jahr geben die Sonnenblumen den nötigen Schatten, damit die Reben schnell hochwachsen, seht selber wie schön ...


3. Juni 2011 Die Reben von de Liesberg beherbergen die grösste Artenvielfalt im Nord-Westen der Schweiz, mit 187 Species und 4 Orchideen-Arten. Es wachsen dort Ophrys apifera (Bienenragwurz), Anacamptis pyramidalis (Spitzorchis), Gymnadenia conopsea (Händelwurz) und Listera ovata (Zweiblatt). Von Jahr zu Jahr werden es mehr Individuen. Von Anacamptis sind es mittlerweilen über 25   Individuen, aber Ophrys apifera, letztes Jahr waren es 8, dieses Jahr haben sie nur die lattrosette im März austreiben lassen, danach sind sie in der Trockenheit eingegangen, alles fürs nächste Jahr.


3. Mai 2011 So wie jedes Jahr ist es Zeit für die Orchideen im Mediterrangebiet und so waren wir zuerst am Garda-See um Ophrys benacensis zu finden (siehe unten), wunderbar. Danach war Ophrys philippi dran, im Hinterland der Côte d'Azur, in der Nähe von Belgentier. Jedoch mussten wir feststellen, dass die im Süden ein sehr spätes Jahr haben und so fanden wir nur Rosetten, es fehlen noch 2 Wochen für diese Form. Auch die Reben sind nicht so weit wie unsere in Liesberg, geschweigen gegenüber denjenigen aus Ötlingen ... Auf der Suche nach den andern Ophrys der Gegend muss man leider feststellen, dass einige Standorte in der Bauzone sind, die Brachen umgenutzt werden (Olivenhaine) oder von Wildsauen heimgesucht wurden. Somit sind Standorte mit Ophrys auricula an der Montagne des Oiseaux in Hyères für immer verschwunden. Hier ober ist der kleine Winzer Merlin, welcher sich schon für die Orchideen interessiert, er steht mitten in einem Standort von Ophrys scolopax ...


18. April 2011 Schon lange befürchtet, die Frühlingsfröste sind nun gekommen. Am 13.,am 15., am 16., am 17. und am 18. April hatten wir in Liesberg in den Weinbergen einen Morgenfrost mit -0° C. , was zwar nicht viel ist, aber wir wissen noch nicht, ob und wie stark dieser Frost Schäden hinterlassen hat.

11. April 2011 Der Frühling ist unglaublich, diese Temperaturen. Die Reben haben zur Zeit genau 20 Tage Vorsprung auf 2010 und 10 Tage auf dasRekordjahr 2007. Die Trockenheit ist auch schon vergleichbar zu 2003, das Gas wächst nicht mehr, leider. In Liesberg sind schon über 45'000 Liter durch das Tropfsystem und wir sind erst in der guten Hälfte. Hier unten sehen sie die schöne Rebanlage in Montsevelier (JU). Bald werden wir auch dort bewässern müssen. Die Jungreben erleiden den Wassermangel nicht.


7. April 2011 Der Frühling gibt uns Rekordtemperaturen, eine maximale Insolation. Die Knospen sind am wachsen, bald werden sie aufbrechen, aber der Wassermangel wird sie bremsen. Deshalb seit gestern haben wir in Liesberg die Tropfbewässerung angeschaltet und geben ca. 18 - 20 Liter Wasser pro Rebstock. Dies bedeutet, dass so alle 10 - 12 Stunden die Reblinie gewechselt werden muss, so können die Reben voll von der Sonne profitieren.
Diesen Winter ist zu wenig Niederschlag gefallen und der wenige Regen hat nur die ersten 10 - 15 cm erreicht. Die Biese hat diese oberste Schicht ausgetrocknet. Als die BKW die neue elektrischen Linien und die neuen Masten gesetzt hat, hat man sehr wohl bemerken können, dass der Boden bis 2 m Tiefe total ausgetrocknet ist. Sogar das Gras ist am Wuchs gehindert. 18 bis 20 Liter pro Rebstock wird für die nächsten 3 Wochen ausreichen, und mit dieser Tropftechnik wird die Wasserreserve bis 120 cm tief gelangen. Nächste Woche werden wir in Montsevelier bewässern, mittels dem Druckfass, welches wir an die Tropfanlage anschliessen werden.

25. März 2011 WWWOOOWWW, der Rebschnitt ist fertig. Die 1.7 ha Reben sind jetzt top, alles so schön angebunden, alles nachgezogen. Noch nie waren sie so schön, bereit für die neue Vegetationsperiode ...

21. März 2011 Genau am Frühlingsanfang konnten wir den Rebschnitt in Montsevelier fertig machen. Es war ein wunderschöner Tag und die Rebanlage in Montsevelier ist top, dort stimmt jetzt alles, die Landschaft, das Wetter, die Wärme, die Anlage, die Reben, die Leute!

7. März 2011 Der Verein für die Güterzusammenlegung und Melioration hatte beschlossen, im Rebberg von Montsevelier 10 Hochstammobstbäume als Kompensation zu pflanzen. Dies wurde jetzt gemacht und 10 AOC Damassine Hochstämmer wurden super gepflanzt. Auch die Zufahrtsstrasse wurde gebaut, jetzt ist der Rebberg wirklich so schön geworden.


5. März 2011 Der Rebschnitt geht vorwärts, die 52 a von Liesberg sind fertig, das frühlinghafte Wetter hat viel beigetragen und es ist wunderbar zu sehen, dass auch schon die Blattrosetten von Ophrys apifera, der Bienenragwurz, im Rebbertg hervorgekommen sind, so dass ich diese mittels kleinen Pfeilen markieren konnte, damkit sie geschont werden bei der Bearbeitung. 

28. Februar 2011 Der Autor und Journalist Martin Weiss hat sein neues Buch "fin bec romandie" auf französisch mit 448 Seiten bei den Editions Rossolis (ISBN 978-2-940365-38-8 für 68 CHF) veröffentlicht. Dieses Werk ist in Kapitel unterteilt, welche die veschiedenen Kantone der Romandie (Jura, Friburg, Waadt, Neuenburg, Genf, Wallis) und für den Kanton Jura werden die Weine von Montsevelier vorgestellt. Es handelt sich um einen Kreuzzug gegen die Fast-food Welle, dies fällt sehr gut, da der Winzer Martin Buser seit jeher immer nach der Philosophie der Slow-food Bewegung produziert hat. Sehen sie sich die Produktions-Charta (zu finden unter dem Kapitel Aktuelles und Degustationen) an und sie werden sehen, dass die Charta noch weiter ichtung Naturprodukt geht als Bio und Slow-food.
Martin Weiss, geb. 1948 in Zürich. Er ist Journalist, Dozent an der Schule für Angewandte Linguistik (SAL) und Dokumentarfilmer. Zudem ist er Mitglied bei Slow Food und macht bei der "Woche der Genüsse" aktiv mit (Qualitätskommission; zuständig für die Events im Raum Zürich, Schaffhausen und Zug). Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören "Quartierverbesserer" (Ex Libris, 1980), "Utopien" (1991), sowie die URCHUCHI-Buchreihe (seit 2005). Zur Zeit arbeitet er am Buch „Semiotik der Kulinarik – das Essen als Zeichensprache“, zu dem er auch Workshops durchführt. Geplant sind zudem alljährlich weitere URCHUCHI-Bände.

25. Februar 2011 Musique Simili mit Line Loddo (Geige, Bass und Gesang), Juliette DuPasquier (Geige und Gesang) und Marc Hänsenberger (Akordeon und Gesang) haben ein Konzert im Schloss-Chäller in Aesch gegeben. Das Konzert war wunderschön, es ha uns zwischen Schwarzmeer und okzitanischer Provence reisen lassen, musikalisch zwischen Zigeunermusik und traditionellen Lieder des provinzialischen Hinterlandes. Leidet haben sie aber alle ein Manko an "Cuvée de Saint-Martin", das werde ich aber rasch beheben ...


12. Februar 2011 Schon ist ein Drittel der Rebfläche für den Frühling vorbereitet, geschnitten und aufgebunden. In Ötlingen ist das Holz perfekt, so dass eine grosse und gute Ernte zu erwarten ist, jedoch in Liesberg hat der Spätfrost vom Juni 2010 und der Frühfrost vom Ende September 2010 seinen Tribut gefragt, oft sind nur kurze Ruten noch da, welche gute Knospen für den Austrieb haben. Hoffentlich wird 2011 dieses Handikap aufholen ...

4. Februar 2011 Ja, der Rebschnitt hat in Ötlingen begonnen, auf den Rebparzellen des ehemaligen Fürstbischoffs von Basel, als er in Porrentruy weilte. Das Holz ist sehr schön reif, hat den Frost sehr gut überstanden und dies kann bedeuten, dass ein guter Jahrgang bevorstehen wird.

22. Januar 2011 So, jetzt sind wir wieder für alle Freunde des guten Weines zurück aus Afrika. Für dieses Jahr 2011 haben wir sehr hochgestochene Pläne: wir werden den gesamten Betrieb Bio zertifizieren lassen (ohne jedoch das "ohne Chemie" fallen zu lassen), zudem wefrden wir im Laufe des Jahres unser Degustationsraum einweihen und darin einen Gasttisch für Slow-food eröffnen. Unsere Küche befindet sich mitten in dem Gästebereich und wird immer sichtbasr sein. In Porrentruy im Laden an der "Faubourg de France 24" werden wir den Laden eröffnen, an 2 Tagen pro Woche (Donnerstag und Samstag). Dort werden wir die Hofprodukte anpreisen (Bio-Fleisch von den Hochlandrindern, Vollkornmehl, Hofbrote, Käse, Hochprozentige Wässerchen aus unserem Brennhafen, unsere Weine aus Montsevelier und auch gewisse afrikanische Spezialitäten. Zudem werden wir dort auch ein paar schöne Antiquitäten ausstellen.
Letzte Woche ist sehr viel passiert, hier ein paar Ausschnitte und Bilder:

20. Januar 2011 Im Dezember 2010 hat sich der Familienrat getagt und hat einstimmig mich zum neuen Familienchef gewählt. Als ich letzte Woche zurückkehrte, wurde ich mit dieser Mitteilung überrascht. Natürlich habe ich es akzeptiert, diese verantwortungsvolle Position zu übernehmen. In einem Ersten habe ich mich mit dem ehemaligen Familienchef getroffen und haben die Meinungen eingestimmt. Danach wurden mir schon einige heikle Entscheide vorgelegt, Probleme welch ich zum Guten führen musste, es handelt sich vor allem um Eheprobleme, welche man mit Fingerspitzengefühl führen muss. Zum Schluss musste noch die Inthronisationszeremonie durchgeführt werden, wo der neus Familienchef auch die verschiedenen Kultsymbole erhält. So habe ich im speziellen Gewand dem ältesten Sohn den traditionelle Besen entreissen müssen, danach wurde ein kleines Festmahl nachden gemeinsamen Gebet genossen. Hier ein Bild mit meiner Schwiegermutter und den Geschwistern und Gebrüdern, den Mitglieder der andern Frauen von Papa Gérard, Vettern etc.


17. Januar 2001 Endlich konnten wir in Nanga Eboko den Kauf einer Parzelle mit 2 Häusern zu Ende führen. Bei solchen Transaktionen wird danach ein Festessen gegeben, begleitet mit einem Gottesdienst unter einem Affenbrotbaum und einem Vortrag über die Zukunft der Bauvorhaben der neuen Besitzer. Eingaden wurden ie Nachbarn, die Besitzer der Nachbarparzellen, die Mieter und auch die ehemaligen Besitzer. So ist es möglich, eine neue gute Beziehung aufzubauen. So können nachbarschaftliche Probleme auf einfache Weise aus dem Weg geschaffen werden. Dort schon wurde von den Brüdern meines Schwiegervaters (Papa Gérard) vorgetragen, dass sie mich als Familienchef voll akzeptieren und unterstützen. Hier unten ein Ausschnitt aus dem gemeinsamen Gottesdienst: 


6. Januar 2011 Christopher Rosser und Stephan Rieder eröffnen in Thun eine wirklich gut durchdachte kulinarische Gaststätte namens alpha thun an der Gwattstasse 4, gerade beim See. Sie möchten die guten Schweizer Produkte den Kunden vorstellen, Schweizer Käse, Schweizer Spezialitäten und Schweizer Weine aller Kantone und für den Kanton Jura ist der Cuvée de Saint-Martin 2005, roter Barriquewein auf der Weinkarte, als weisser der Cuvée de Saint-Martin blanche 2007. Mehr erfahren Sie auf ihrer Internetseite www.alpha-thun.ch. Dort werden  Sie die Events und alle Details erfahren. Wir wünschen allen, dass sie dort eine wunderschöne Erfahrung machen können. Viel Erfolg dem Duo Rosser - Rieder.

2. Januar 2011 Die Reise in den Nordwesten in Kamerun am 11.12.2010 ins Dorf Wum (ca 75000 Einwohner), um an einer Familientotengedenkfeier teilzunehmen, war eine Reise in meine Zeit als ich noch Ethnologiestudent an der Uni Basel war. Alle Methoden der ethnologischen Aufarbeitung kamen mir wieder hoch, wie wenn es gestern war. Die Wum sprechen eine Bantusprache namens aghem. So war ich Zeugen einer echten und wirklichen Totenzeremonie (Ritus), welche weder für Touristen, noch für andere äusseren Zwecke veranstaltet wurden, sondern es war eine Zeremonie, die zum Ziel hatte, die Geister der Toten gutmütig zu stimmen für die Familie, den Clan, da grosse Ereignisse bevorstehen, eine Heirat meines Schwagers, Geburten, schwangere Frauen, Taufen etc. und mein Schwager hat mich eingeladen, die traditionelle vorchristliche Zeremonie mittels einer guten Kamera aufzeuzeigen, da die Würdenträger bedauern, dass solche Zeremonien am verschwinden sind, obwohl wir uns hier im Busch am Rande der Zivilisation befinden. So neben bei, es hat dort weder fliessendes Wasser, noch dauerhaft Elektrizität.
Drei Gebäude geben auf den Innenhof: links das Männerhaus, nach Norden das Frauenhaus, nach Osten das Haus der alten Frauen, der Grossmütter.Die Würdenträger sind stolz, diesen Kult noch aufleben lassen zu können. Sie wissen genau, dass die Abwanderung der jüngeren Generationen in die Städte von Kamerun, das Weiterbestehen dieser Traditionen in Frage stellen wird über kurz oder lang. So wollten sie eine gute Dokumentation dieser Kulthandlungen. Hier ein paar Kostproben der Dokumentation:

Hier ein Beispiel für eine Dusche im Busch: ein paar geflochtene Palmblätter und ein Wasserkessel, am Boden ein paar frische Palmblätter für den Schutz der Füsse ...

Der Klanchef, der höchste Würdenträger dieser Sippe: man sieht es in seinem Gesicht, seine Gestik, seine Gebährdensprache spricht Bücher, er ist der absolute Herrscher dieses Familienklans

Die Würdenträger sind im Schatten des Palmblätter-daches und fröhnen dem Palmwein-zeremonial: der Ranghöchste trinkt aus einem getrockneten Kürbis und in der Hälfte gibt es weiter an den Rangnächsten. Dieser lässt es wieder füllen und gibt es wieder an den Höchsten zurück. Und so weiter mit den nächsten Würdenträgern in einer klaren Hierarchie. Automatisch war ich durch mein Alter im 4. Rang.

Hier sind die Grossmütter schon bereit, um den Vorplatz mittels traditioneller Instrumente von den bösen Geistern zu reinigen .... bevor die Zeremonie den Lauf nehmen kann ....

Hier wird das gebratene Schwein zerteilt: auch hier wird die Hierarchie gewahrt, denn die die Ersten sind die Ranghöchsten und danach die Andern. Als ich daran war, c a. 400 Augen haben gestarrt, ob ich auch davon esse, ja ich habe mich überwunden und habe so den Bann gebrochen, als einziger Weisser, oder weniger dunkler zwischen diesen Eingeborenen ...

Der Barde spielte auf seiner "Buschharve" wärend dem Essen.

Der Teufel wurde auch verjagt und damit er auch uit gestimmt ist, wurde ihm einen Sack Salz überlassen, dort wo der Hahn gerupft und geopfert wurde. Übrigens durften die Frauen nicht dieser Zeremonie beiwohnen, den er bringt Unglück, sie werden steril, haben Missgeburten oder andere Krankheiten. Meine Frau ist auch im Frauenhaus verschwunden ...

und zuletzt kam auch noch der politische Abgeordnete, der diese Gemeinschaft im regionalen Parlament vertritt und die Interessen in Yaounde einbringt. Die höchsten Würdenträger unter sich: der Älteste, der Höchste und der Abgeordnete...

und am Sonntag danach wurde für diese Zeremonialgemeinschaft eine spezielle katholische Messe gehalten, in der Kirche zu Sankt Martin ... auch ein wunderbarer Moment, eine Integration zwischen vorchristlichen heidnischen Bräuchen und der katholischen Kirche ... danach kehrten wir wieder zurück, die einen nach Yaounde, wir nach Duala, über 15 Stunden Reise, swir kamen um 7 Uhr morgens erst in Douala an, denn in Wum waren wir am Ende der Welt, 10 km Luftlinie von der nigerianischen Grenze, 450 km von Duala, im Hochland auf 1100 m Höhe zwischen gefährlichen Kraterseen, welche von Zeit zu Zeit grosse Mengen an CO2 ausspucken, denn 1986 wurden dadurch 7000 Menschen getötet ...

24. Dezember 2010 Ja, wir sind wieder aus Afrika zurück. Dort haben wir einen Container mit Hilfsgütern für die Region Yaoundé verzollt und verteilt und jetzt sind wir wieder zu Hause. Der Temperaturschock war gross, denn dort herrschen jetzt Temperaturen von 35 - 38° C und hier ist es bitterkalt mit -10° ... Nächstens werden wir die Früchte 2010 destillieren und im Januar anfangen, die Reben zu schneiden.


11. November 2010 war Martini-Tag und dazu haben die "les-caudalis" vom Jura (siehe unter www.les-caudalies.ch an der Adresse http://www.les-caudalies.ch/index.php?article=70&id=14), das Gremium Caudalie Jura, eine Sektion von guten Gaumen und lebensfreudigen Persönlichkeiten aus dem Jura haben eingeladen. Dieses Event fand ab 19 Uhr beim Präsidenten von Gastrojura (eine Sektion von GastroSuisse) Yves Rondez (Restaurant Lion d'Or in Cornol) statt. Es handelte sich um eine Degustation mit Wein und Martini-Essen in der Ajoie. Zuerst haben wir 5 Weissweine im kleinen Saal degustiert. Der "Cuvée de Saint-Martin 2007" konnte so im trockenen wegen seiner Säure nicht überzeugen. Auch dem Montsevelier Saphira 2009 fehlte die Begleitung in Form von einem guten grillierten Lachs, beide keine Apero-Weine, sondern Begleiter von einem guten Essen. Der Gutedel "Dîme du Prince-Évêque 2007" kam sehr gut an, seine Aromatik mit gerösteten Mandeln hat überzeugt. Der neue Cuvée Muscat 2009 von Montsevelier war ein wahrer Hit bei den Degustatoren, die herrliche Muskatnote in einem perfekten trockenen Wein hatte allen sehr gefallen. Zum Abschluss wurde noch der Cuvée Gewürztraminer 2007 kredenzt und da waren sich alle einig, dass Sie hiermit den besten Vertreter eines Apero-Weines zu Gaumen bekamen, jedoch ist er nicht mehr im Handel, da ausverkauft, so wie sein Folgejahrgang 2008 ...
Danach haben wir uns in den Speisesaal begeben. Dort erwartete uns ein wunderschöner Tisch und ein ausgezueichnetes Martini-Menü. Die Gelée wurde begleitet durch die Cuvée de Saint-Martin blanche 2007. Auf einmal haben alle Degustatoren gemerkt, dass dieser vorher so verschmähte Wein so perfekt zu diesem Gang passt, wie kein anderer Wein, eine sogenannte perfekte Assoziation. Zur bekannten jurassischen Blutwurst hat sich der stramme und aromatische "Cuvée de Saint-Martin 2005" wundervoll gepaart. Der kräftige Wein hat das Essen nicht erschlagen, aber auch umgekehrt liess er sich nicht erschlagen, so hat es harmoniert. Der nächste Gang war die Grillade von Atriaux und Bratwurst, dazu hat der Jahrgang 2004 der Cuvée de Saint-Martin optimal gepasst. Zum Dessert gab es ein Sorbet Damassine, danach den Cabernet forte 18° Vol. als Wegbegleiter. Der Cabernet forte hat total überzeugt, die vollkommene Aromatik, die Restsüsse etc. sind einfach toll am Ende eines hervorragenden Essen. Somit haben sich alle geladenen Gäste und Degustatoren fröhlich auf den Heimweg begangen. Es war ein überzeugender Abend von Anfang bis Ende.

31. Oktober 2010 Dieses Jahr hat uns Francis Lachat, Organist und Entertainer. durch das Fest geführt, seine musikalische Begleitung des Winzerfestes war wunderschön. Das wunderbare kanadische Buffet, den Grillplatz, der neuen Wein 2009 hat überzeugt und das heitere Zusammensein haben alle genossen bis zum Schluss.

21. Oktober 2010 Die Gärung verläuft problemlos, der Rote liegt auf der Maische seit gut einer Woche. Jetzt haben wir Zeit, um die Festhalle vorzubereiten, Flaschen abfüllen und ettiketieren .... und draussen ist es Herbst, kühl und feucht !

15. Oktober 2010 Die Traubenlese ist vorbei ! Die Qualität ist optimal, viel Zucker (79 - 104° für die Weissen, 86 - 96° Oechsle für die Roten), jedoch die Quantität war katastrophal: nur ca 35% eines Normaljahres, also weniger als 3 Tonnen, sonst über 6.5 Tonnen. Wir sind froh, konnten wir noch einen Teil der Ernte vor dem Vogelfrass einbringen. Ja das Jahr war schwierig. Spätfroste haben die Gescheine frieren lassen, die Blüte fiel in ein Regenloch so dass es Verrieselungen gab, dann die Vögel, die sogar unter di Netze den Weg zu den Trauben fanden, die Wespen, Hornissen und Bienen, welche den Traubensaft aussaugten ... aber wir haben es überstanden !


21. September 2010 Die Traubenlese hat nun begonnen. In Montsevelier haben wir nun die frühen aromatischen Weissen gelesen, da sie reif waren (104° Oechsle) und die Vögel und Wespen sich daran gütlich machten ....

19. September 2010 Zum Thema Resveratrol und Quercinol (Quercetin): Il heute ist es wissenschaftlich erwiesen, dass diese beiden Substanzen antioxydative Wirkung dieser Polyphenole haben, Klasse der Stilbene. Schon in geringen Dosen haben sie positive Effekte auf die Gesundheit und Alterserwartung, sind der Grund für den "french paradoxe", welcher es ermöglicht, dass die Franzosen, obwohl sie eine fette Ernährung haben, weniger Herzinfarkte haben, weil sie eben oft Rowein trinken.

Es wurde auch nachgewiesen, dass Quercinol (phenolisches Tannin der Eiche) und das Resveratrol nebst der kardioprotektiven Wirkung auch wirksam gegen Krebs sind. In den USA sind dies "antiaging substances" und sind auf dem Markt.

Der Traubensaft enthält nur gerade ein Zehntel der Substanzen wie der Wein, denn dieses Resveratrol befindet sich in den Traubenschalen, welche durch die Maische in den Wein gelangen. Auch andere Pflanzen enthalten Resveratrol, aber man müsste 5 kg Spinat essen, um auf die gleiche Dosis zu kommen, welche sie in einem Glas Rotwein von PIWI-Sorten zu sich nehmen.

Vor kurzem wurde gezeigt, dass nicht alle Rebsorten gleich viel Resveratrol produzieren. Rebsorten aus den warmen und trockenen Zonen wie Syrah, Mourvèdre oder Grenache enthalten nur gerade 5 - 6 mg/l, der Blauburgunder aus dem Burgund 7 mg/l, Blauburgunder aus der Schweiz jedoch schon 11 mg/l. Die resistenten PIWI-Sorten enthalten über 20 mg/l, haben also eine noch kräftigere Wirkung auf die Gesundheit des Menschen.

Es ist aufgefallen in diesem Zusammenhang, dass die Resistenz der PIWI-Sorten gegenüber Perenospora (falscher Mehltau), Erysiphe (früher Uncicula) necator (echter Mehltau) und Botrytis cinerea (Edelfäule), alles Pilzkrankheiten eben diesem hohen Gehalt an Resveratrol, bzw. seinem metabolit Viviferin zu verdanken ist. Ist es doch die Resistenz gegen Pilzkrankheiten der Rebe welche zugleich auch die Gesundheit des Menschen fördert.

Quercetin oder Quercinol ist das Eichentannin welches der Wein in den Eichenfässer (nicht über die Schnitzel) aufnimmt. Durch den langen Kontakt (12 Monate) wird das Quercinol in den Wein gelangen. Somit ist es erwiesen, dass gerade die "Cuvée de Saint-Martin aus PIWI-Sorten, mit einer langen Maischezeit von 30 - 45 Tagen und 12 Monaten in den Barriques nebst seinem fantastischen Geschmack eben auch sehr gesund ist, wenn mit Moderation genossen !!!! 


12. September 2010 Ein paar Tage in Kos zur Körperfitheit beitragen, damit die verspätete Traubenlese gut überstanden werden kann... auch Merlin hatte seine Freude am Baden im Meer, in der Warmwasserquelle !
Hier haben die Trauben langsam weiter gereift. Die weissen Chasselas sind nun bei 56° Orechsle angelangt, Saphira schon bei 80° und Solaris bei 94°. Die Roten sind im Durchschnitt bei 70°, also können wir noch ein wenig zuwarten mit der Lese. 

30. August 2010 Wir mussten die Vogelnetze anbringen, der Vogeldruck war zu stark und der Frass hat früh begonnen.

28. August 2010 Gestern hatte ich in Ötlingen uinter den Stöcken gemäht und dabei festgestellt, dass die Trauben schon die Reife für Tafeltrauben haben, also gegen 55 - 60 ° Oechsle, dies verspricht eine gute Ernte und einen schönen Wein 2010 ...
Diese Nacht war die wärmste dieses Jahres, denn noch um 1 Uhr morgens hatten wir gegen 30°C.
Eine Nachricht von Laurent Kohler aus Delémont hat mich sehr angesprochen, darin hat er angekündigt, dass er eine Internetseite aufgebaut hat, welche seine Arbeit in seinem Rebberg in Delémont beschreibt: http://www.creux-de-la-terre.com . Ich finde seine Arbeit und seine Seite toll und wünsche ihm sehr viel Erfolg und viele schöne Stunden bei seinem Hobby in den Reben.

16. August 2010 Gestern war Mariahimmelfahrt und ein tolles Grillfest hat stattgefunden, viele frohe und glückliche Gesichter, ein Wetter, das das draussen sein ermöglichte ... danach jedoch, während der Nacht kam ein zerstörerischer Wind! sehr früh für Herbststürme !!!

11. August 2010 Die Trauben verfärben sich, Zeichen, dass der Herbst naht. Nach meiner Statistik haben wir ca. 1 Woche Vorsprung auf 2008 und 10 Tage Verspätung auf 2009, also ein gutes Weinjahr.

Vom 25. - 29. Juli 2010 sind wir in den Piemont gefahren. Nach der harten Arbeit im Rebberg und den Laubarbeiten, eine kleine Fahrt für die Gaumensinne, zum einen "Slow food" und zum andern die exzellenten Weine in und um Barolo. Die Leute sind speziell gastfreundlich. Am Montag, wo doch ales geschlossen war, hat uns eine geschlossene Gesellschaft am Abendessen teilnehmen lassen, am Dienstag wurden wir zu einem riesigen Feuerwerk bei Racconigi eingeladen. Ja, so kann man die Batterien wieder aufladen !


25. Juli 2010 Am frühen Morgen (6:30) ging ich auf die Weide unserer schottischen Hochlandrinder und siehe da, was konnte ich beobachten? Ja, die schwarze Kuh ht gerade ein schwarzes Stierlein geboren, noch ganz frisch und gnz nass war es, ein wunderschönes Sonntagskind ....

22. Juli 2010 Auch die Reben von Montsevelier sind jetzt eingebunden und die Blattarbeit gemacht. Vor allem Solaris gab sehr viel zu tun, da dies eine sehr wuchsfreudige Sorte ist. Aber sie trägt auch viele Trauben, das ist der Preis für seine generöse Eigenart ...

10. Juli 2010 Die Reben in Liesberg sind in einem sehr schönen Zustand, eingebunden, entblättert etc. sie stehen da und reifen daher, wunderbarer Wuchs. 2010 hat sein Rückstand aufgeholt, mit diesen sehr heissen Tagen.

1. Juli 2010 Die Reben holen den Rückstand auf bei diesen hohen Temperaturen. Jedenfalls wachsen die Reben innert kürzesdter Zeit zu einem echten Dschungel, sieht selber hider unten: vorher und nachher ....

vorher ...

und nachher, nach der Laubarbeit ...

19. Juni 2010 Über 100 Personen haben am Geburtstagsfest von Merlin in Liesberg teilgenommen. Die Fröhligkeit wurde auch vom Regen nicht überschattet. 

15. Juni 2010 Merlin ist schon 1-jährig geworden, wir wünschen ihm ein weiteres problemloses gedeihen. Seit dem 11 Monat kann er schon frei laufen, jetzt springt er schon herum. Der kleine Winzer will schon mit dem Rebtraktor herumfahren ...


12. Juni 2010 Die Orchideen im Rebberg von Liesberg: Wunderbar, von Jahr zu Jahr werden es mehr und auch andere Arten kommen dazu obwohl die Produktivität des Rebberges mit 650 g pro Quadratmeter sehenswert ist.Dieses Jahr blühen über 30 Anacamptis pyramidalis und 5 Ophrys apifera! Auch ist Dianthus carthusianorum eingewandert. Es sind die seltenen Arten des Teucrio-Mesobrometum (Braun-Blanquet, Heinrich Zoller), die den Rebberg besiedeln. Vor allem ist zu bemerken, dass die Parzelle darüber, welche unter Naturschutz steht, keine namhaften Orchideen beherbergt wie Ophrys apifera wegen schlechten Pflegemassnahmen für die Orchideen. Heuer ist auch die einzige Hymanthoglossum hircinum so klein und schwächlich gewesen, wobei diese Art nur alle paar Jahre blüht. Man kann also sagen, dass der Rebberg mit den richtigen Pflegemassnahmen einen Ersatzbiotop für seltene Arten darstellt ...

10. Juni 2010 Trotz den schlechten und nassen Wetterverhältnissen wachsen die Reben stark und man könnte fast glauben, dass sie die verlorene Zeit aufholt ... in Ötlingen nämlich haben wir schon die Blüte im Anfang, in Montsevelier und Liesberg wird es noch eine Woche gehen. Der 1. Paardraht ist schon geschlossen.

23. Mai 2010 Die Pfingsttage waren wie eine Kirsche auf dem Kuchen, haben das Herz höher schlagen lassen. 40 Personen haben eine Degustation und einen Grillnachmittag gewünscht, um die erste Kommunion von Florian zu feiern. Das Wetter war ja auch dabei und somit wachsen endlich die Reben und das Gras ... alles war so schön!!!!

18.Mai 2010 Der Wintereinbruch seit 4 Wochen hat einen enormen Rückstand im Wachstum der Reben gebracht, wir wissen noch nicht wie dieses Jahr werden wird. Wir haben den Wein dem 4 Sterne Hobby Hotel in Vitznau am Vierwaldstättersee geliefert. Ein wunderschöner Ort, ein Stück Paradies und haben dort göttliche Felchen gegessen ...

15. Mai 2010 Merlin ist heute schon 11 Monate alt geworden, ein richtiger Spitzbub ... und am Abend ist ein tolles Fest gestiegen in unserem Wein-Labor. Im Moment werden jedes Wochenende Feste gefeiert, Geburtstage, Erste Kommunion, Hochzeiten, Degustationen etc.

14. Mai 2010 Ja, die 2. Etappe in Montsevelier ist gepflanzt. Diesmal haben wir 650 Reben eingesetzt, neue Sorten aus Freiburg i.B., darunter ganze 320 Stück Muscaris, dann Prior, Monarch und Cabernet Cortis. Damit können wir einen neuen Weisswein in 2 Jahren anbieten, den Muscat de Montsevelier AOC, und als Roten einen öleichteren süffigen Cuvée mit Prior und Monarch.... wir freuen uns schon jetzt ! ! ! !

28. April 2010 In Porrentruy wird am 30. April das Fest des "Faubourg de France" gefeiert. Am Morgen zuerts ein traditioneller Markt, dann am Nachmittag gibt d die jurassische Motorradgesellschaft eine Darbietung in der Sektion Trial und am Abend wird uns der unglaubliche KiKi Crétin mit seiner Band in den Abend begleiten ... und wir werden einen tollen Stand mit den jurassischen Weinen betreiben. Also kommt doch zahlreich, alle sind herzlichst eineladen!!!

22. April 2010 Welch eine Überraschung als ich den Kühen das Kurzfutter geben wollte: ein kleines Kälblein ist geboren !

Am 4. April 2010 sind wir nach Sardinien in die Orchideen gefahren, von Genua nach Olbia mit der Tirrenia ... Dieses Schiff hat 13 Stunden lang so stark gewackelt, so dass Jacquie seekrank wurde. Für den Ruckweg sind wir nur noch kurze Distanzen gefahren, Santa Teresa nach Bonifacio und Bastia - Livorno. Die Orchideen in Sardinien waren z.T. sehr fortgeschritten, das meiste schon verbrannt, hingegen in Korsika waren sie verspätet. Hier Ophrys chestermanii aus Domusnovas hinter dem Eingang zur Grotte San Giovanni ...


Hier noch Jacquie mitten in den Ophrys tenthredinifera ... auch wunderschön, beides zusammen ... Auch wenn die Ferien nur kurz waren, der Luftwechsel hat gut getan und jetz werden wir volle Energie in die 2. Etappe der Neupflanzung in Montsevelier widmen !


2. April 2010 Trotz des widrigen Wetters haben wir doch endlich den Rebschnitt beebdet. Alle Reben sind jetzt bereit, um für das neue Jahr eine gute Qualität zu tragen und jetzt können wir mal ein paar Tage ausspannen und andern Interessen nachgehen .... schöne Ostern und bis bald mit neuem !!!

24. März 2010 Ganz spezieller Tag, denn das Windkraftwerk von 150 kW wurde geliefert. Am 19. März wurde es in Dänemark demontiert und geladen. 2 Lastwagen haben es in die Schweiz gefahren und hier musste ein kräftiger Kran abladen. Beeindruckend, denn jedes Teilstück des Mastes misst 8 m und wiegt 4 Tonnen. Der Generator kommt auf eine Höhe von 26 m montiert und wiegt ohne die Propeller schon 8 Tonnen. Die Propeller sind 12 m lang, also wird das Windkraftwerk einen Durchmesser von 25 m haben. Aber wir sind noch nicht am Ende des Spiessrutenlaufes, denn die Baubewilligung ist noch immer pendent, es ist keine einfache Sache, in der Schweiz Alternativenergie zu produzieren ! Es braucht eine grosse Portion Mut und Durchhaltevermögen!


17. März 2010 Auch in Montsevelier ist der Schnitt schon vorbei ... Auch haben wir eine wunderschöne Eiche gefällt. Auf den ersten 6 Metern war sie Astlos und so konnten wir mehr als 2 Kubik Fassholz gewinnen. Bis in 3 Jahren können wir den Rotwein von Motsevelier aus den Eichenfässern von Montsevelier geniessen.

4. März 2010 Die Reben in Ötlingen warten nur noch auf den Frühling, da sie schon geschnitten und angebunden sin ...

19. Februar 2010 Schon wieder eine Woche vorbei und nur 1 Tag, der sich zum Reben schneiden eignete ! Das Wetter spielt verrückt...

14. Februar 2010 Der Valentinstag wurde zum Mega-Kommerzfest, jedoch bin ich der Meinung, dass man seine Frau das ganze Jahr durch beglücken sollte, nicht nur 1 Tag im Februar ... Es ist jedoch nicht verboten, einen guten Tropfen zu einem guten Gericht zu genehmigen !
Das Wetter diese Woche hat gerade nur einen Tag den Rebschnitt ermöglicht, zwar am Dienstag.
Heute Sonntag ist es wieder mal so weit, dass die gesamte Winzerwelt der unabhängigen Winzer von Frankreich, sich in Strassburg treffen, wir sind da auch dabei, möchte wieder meine Kolleginnen und Kollegen wiedersehen und ihre Produkte geniessen. Also alle ab nach Strassburg.

7. Februar 2010 Jetzt beginnt die Schneidezeit. Zuvor zu kalt und unwirtlich, jetzt ist es bedeutend besser draussen, so dass ¨wir in Ötlingen anfangen werden. Ich freue mich auf die Arbeiten draussen.

30. Januar 2010 Die Distillation ist fertig: der Treber (Marc) ist wunderbar, die Quitten auch, der Himbeergeist ist herrlich aromatisch, die Äpfel gaben einen durchschnittlichen Schnaps, die Birnen waren schlecht. Mit der Zeit war es langweilig, jedoch bei einem Wetter, wo man sogar die Hunde nicht aus dem Hause lässt, ist es wohl beim heissen Brennhafen ...


25. Dezember 2009 Wir wünschen allen Schöne Weihnachtsfeste. Wir hegen noch immer die Illusion, dass unser Wein einen schönen Beitrag leistet, damit die Familien sich noch näher kommen, dass kein Zwist entsteht, da der Wein das friedliche Zusammensein fördert!

13. November 2009 Daniel Rieder vom Welschen Radiosender (RSR Radio Suisse Romande) hat ein Dokumentarbeitrag über Wein und Martini-Essen in dr Ajoie gemacht. Dazu wurde ein Degustationsgremium gebildet und alle wurden beim Präsidenten von Gastrojura (eine Sektion von GastroSuisse) Yves Rondez (Restaurant Lion d'Or in Cornol) zu einer Degustation eingeladen. Zuerst gab es die Gelée de ménage und dazu den Weisswein "Cuvée de Saint-Martin blanche 2007. Alle waren sich einig, dass diese Harmonie Essen / Wein wunderschön ist, eine Bereicherung des traditionellen Martini-Essens. Danach konnten wir alle den "Boudin" (traditionelle Blutwurst mit viel Lauch darin) geniessen, dazu gab es den Rotwein "Cuvée de Saint-Martin 2005". Das Duo Wein / Boudin war eine geniale Assoziation, echt dafür geschaffen das gesamte Menü zu begleiten. Sie können dieses Dokument auf folgendem Link selber anhören: http://www.swissinfo.ch/fre/multimedia/index.html?siteSect=15045&ne_id=11488771&programId=&type=realaudio&bcst=y
Wir freuen uns !!! 

25. Oktober 2009 Ja, das 9. Winzerfest in Liesberg war einfach das schönste all dieser Jahre, vielleicht ist es so, weil der Musiker "Le Schindou" den Saal wahrhaftig verzaubert hat. Er hat uns mit seiner Handorgel durch Frankreich geführt, danach durch Griechenland, durch Russland und sogar durch China. Alle Gäste waren glücklich und haben herzhaft mitgemacht ... oder seht selbst wie der Musiker von seiner Musik selbst mitgenommen war ....


Im Laufe des Nachmittags haben wir auch wie immer einen ganzen Käse aufgeschnitten: einen 26 kg schweren Alpengreyerzer AOC von Charmey, der nach 7 Monaten in die Keller von Liesberg bei Martin Buser kam und noch während 12 Monaten mit Trester eingerieben wurde ... ich glaube er duftet so auch durch das Netz, oder nicht ? Jedenfalls nach weniger als einer halben Stunde war er verkauft !

19. Oktober 2009 Jetzt ist die Traubenlese 2009 zu Ende gegangen, ja wir haben noch 165 kg Rote in Liesberg gelesen: Millot-Foch und Triophe d'Alsace welche zusammen nochmals den Refraktometer mit 106° Oechsle kitzelten ....


Am 14. August 2009 kam Frau Susanne Kaufmann vom Ebenrain im Rebberg von Liesberg vorbei und Ihre Meinung war klar: was die Pflanzenvielfalt anbelangt ist der Rebberg von Liesberg absolut Spitze, über 170 Gefässpflanzen und schon 7 Spezies der Familie der Orchideen, darunter Ophrys apifera ....

14. Juli 2009 An diesem warmen Dienstag Abend haben wir, Jacqueline und Martin Buser das Ja-Wort gegeben in Laufen, Stadthaus, Roggenbachsaal. Eine schöne Familie wurde gegründet.



15. Juni 2009 Ist dies schon ein kleiner Winzer, der in der Geburtenstation des Spitales Hasenrain in Mulhouse um 00:40 am 15. Juni 2009 zur Welt kam? Mit seinen 48 cm und seinen 2660 g muss Merlin (Merlin Farel Jacques Buser) wohl noch einiges wachsen und geduldig warten bis er das Domaine seines Vaters übernehmen kann, aber träumen und hoffen ist erlaubt .... schauen sie das noch zerknitterte Gesicht, diese Foto wurde gemacht als er noch kaum 30 Minuten alt war. Er wollte mit allen Mitteln auf diese Welt, wollte unbedingt unsern Planeten sehen ! Ich wünsche Ihm, dass er die schönen Seiten des Lebens kennen lernen wird und dass er auch lange leben wird, so dass er auch das Leben geniessen kann auf diesem blauen Planeten! Er und auch seine Mutter sind wohlauf, die Geburt ging reibungslos, sehr rasch, kaum 3 Presswehen und schon war er da... ist er nicht süss?

4. und 5. Juni 2009 Über einen Mailkontakt habe ich einen neuen Jurasser Winzer kennengelernt: Laurent Kohler, 43 chemin du Creux-de-la-Terre in Delsberg, der dort einen kleinen Rebberg vor ein paar Jahren gepflanzt hat. Seine Rebsorten rot sind der Cabernet Jura und der Millot-Foch, weiss der sogenannte "Juramont" 32-7). Zudem ist er einer der seltenen, der selber eine Mikrokelterung durchführt, also mit Kleinmengen selber arbeitet. Er hat zu Hause eigens einen Raum dafür gebaut, nach allen Hygienevorschriften!! Bravo 


5. Mai 2009 wwooww, der Samstag war hart ... zu zweit haben wir über 600 neue junge Rebstöcke in Montsevelier gepflanzt, aber es prägt die Landschaft und der Rebberg ist so schön und gut gelegen, dass man solche Strapatzen auf sich nimmt !!!! Seht doch selbst wie schön es aussieht ...

18. Januar 2009 Ja, wunderbar, gerade am 30. Dezember 2008 hat mir der Kanton Jura nach der Güterzusammenlegung den Rebkadaster für die gesamte Parzelle 44.1 (Ju 798 und 799 vorher), also gesammt 84 Aren gegeben. Diesen Frühling werden also noch zusätzliche 55 Aren neu bepflanzt. Den Forschungsanstalten wurden schon die Bestellungen für neue Rebsorten gemacht !!!


20. September 2008 Hier habe ich Ihnen den Degustationsbericht von Sigi Hundinger einkopiert. Ich finde ihn sehr interessant, auch den verwendeten Wortschatz dazu

Hallo zusammen,

ein ereignisreiches Wochenende in der Schweiz war am 26.Oktober zu vermelden, indem ich Martin Buser in Liesberg besuchte. Er hatte zu einem Weinfest eingeladen. Nun gibt es ja wirklich viele Weinfeste…

aber bisher keine, die fast nur mit PiWis (pilzwiderstandsfähige Weinsorten) bestritten werden.
http://www.vin-du-jura.ch
Martin Buser hat in aufwendiger Arbeit Rebensortimente mit ca. 70 Sorten angepflanzt, von denen viele völlig unbekannt sind und noch Zuchtnummern tragen. Einige sind auch von dem bekannten Schweizer Rebzüchter V.Blattner (Cabernet Jura 5 - 02), selbstverständlich auch vom Weinbauinstitut Freiburg (die bekannten roten Cabernet - Kreuzungen) sowie die klassischen Kuhlman - Hybriden Triomphe de Alsace, Marechal Foch ….usw.

Was konnte ich probieren?

Nun, fangen wir mit der Geisenheimer Sorte Saphira an. Zunächst sehr raubeinig und zurückhaltend im Glas, entwickelte sich der Wein zu dem besten, den ich von dieser Sorte je getrunken habe. Leicht rauchige Noten machten einer feinen Honignote und exotischen Früchten Platz. Die Höhenlage um 500 m muss sich da auch irgendwie niedergeschlagen haben - für die Fruchtigkeit auf jeden Fall positiv, da sich Saphira oft alkohollastig probiert.

Danach gab es einen Gewürztraminer - allerdings ein Cuveé aus Kreuzungen dieser Edelsorte mit Resistenzpartnern. Ebenfalls rauchige Noten, an Guajakholz erinnernd, und opulente Fülle an Birne, Ananas etc. erinnernde Aromen, jedoch keine Rose oder Muskat / Nelke - sehr interessant!

Weiter ging´s mit der Cuvée de Saint - Martin 2004 barriqué .
Hier zeigte sich die meisterliche Art der Weinerzeugung von Martin Buser, die der eingeführter Betriebe in nichts nachsteht: Reife Tannine bei ausreichend Säure, an das Bordelais und seine guten Cabenets erinnernd, vollreife rote Früchte, etwas reife Süßkirsche, Johannisbeeren - ein Genuss.

Der absolute Absch(l)uss war das tête - de - cuvée (Cuvée de Saint-Martin innovation) dieses Jahrgangs in der 0,375 l - Flasche - solch eine Dichtheit und enormer Gehalt an Extrakt zeigt, dass man aus PIWis Weine der Spitzenklasse erzeugen kann. 4 Wochen Maischekontaktzeit unter Luftabschluss im Immervolltank tun ein Übriges…

Das Weinfest wurde noch durch verschiedene Spezialitäten bereichert, wie einer selbstgemachten Terrine vom jungen Wildschwein (von Charly Marshall) und einen 18 Monate gelagerten Gruyère d'alpage AOC - Hartkäse, mit Gewurztraminer - Grappa affiniert - da schlägt das Herz ein wenig höher….

Am besten selbst einmal probieren, Fläschli gibt’s fast umsonst - will sagen, zu einem fairen Preis.


Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Hundinger

Weinbauberater
Landratsamt Ludwigsburg
Fachbereich 27 Landwirtschaft
Auf dem Wasen 9
71640 Ludwigsburg
Tel.: 07141-144-4918, Fax -4995
Handy: 0175-58 31 339
email: siegfried.hundinger@landkreis-ludwigsburg.de


 
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